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Maxi Arland |
„Träumen ist doch keine Sünde“ Träume sind Schäume, sagt der Volksmund. Nicht so für Maxi Arland. Der charmante Bayer lebt seine Träume. Schon als Kind wusste der Sohn des berühmten Klarinetten-Virtuosen Henry Arland ganz genau, dass die Musik einmal sein Leben bestimmen wird. „Träume sind etwas sehr Starkes“, sagt der Sänger mit der samtweichen Stimme. „Man muss nur ganz fest an sie glauben, dann gehen sie auch in Erfüllung“. Maxi Arlands Karriere begann 1993, im zarten Alter von zwölf Jahren. Damals bildete er gemeinsam mit seinem Vater und Bruder Hansi ein erfolgreiches Trio. Nur ein Jahr später kam der große Durchbruch: Mit dem Titel „Echo der Berge“ gewannen Henry Arland & Söhne den internationalen „Grand Prix der Volksmusik“ in Zürich. „Nacht für Nacht habe ich mir als Kind vorgestellt, wie es wohl wäre, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen – und dann hat es wirklich geklappt“, erzählt er. Neun Jahre lang begleitete Maxi Arland seinen berühmten Vater auf dem Keyboard, bis er 2002 endlich allen beweisen konnte, wie perfekt er sein Lieblingsinstrument beherrscht – die Stimme. Mit dem Titel „Ich hör’ Chopin“ sang er sich in die Herzen des Publikums und belegte mit der gefühlvollen Ballade den ersten Platz im nationalen Wettstreit um die Fahrkarte zum Grand-Prix-Finale in Meran. Spätestens da war klar: Maxi Arland ist aus der volkstümlichen Musikszene einfach nicht mehr wegzudenken! Jetzt liegt sein brandneues Album vor. „Träumen ist doch keine Sünde“ heißt die CD mit 14 abwechslungsreichen, emotionalen Titeln, die unter die Haut gehen. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Komponisten Walter Widemair und den bekanntesten Liedtextern wie Irma Holder, Bernd Meinunger und Gaby und Peter Wessely ist eine wunderschöne Mischung aus Balladen und klassischen Schlagern entstanden. „Ich war sofort begeistert von den Liedern – sie sind musikalisch einfach schön und haben Herz, Hirn und Humor“, beschreibt der 23-Jährige die aktuelle Produktion nicht ohne Stolz. Das Album zeigt einen neuen Maxi Arland, frischer und fröhlicher. Natürlich kommen auch diesmal die Liebe und die Romantik nicht zu kurz – Maxi Arland ist und bleibt der Kavalier am Klavier. Aber der in Landsberg am Lech lebende Musiker schlägt auch ganz neue Töne an. Kleine Lebensweisheiten wie „Träumen ist doch keine Sünde“ oder „Glücklich ist, wer vergisst“ zeigen den jungen Mann von einer ganz anderen, nachdenklichen Seite. Arrangiert wurden die 14 Titel mit sehr vielen Natur-Instrumenten – zur großen Freude des Live-Musik-Fans Maxi Arland: „Echte Instrumente berühren die Zuhörer doch ganz anders als computergemachte Musik.“ „Das Schicksal hat mir bisher nur Gutes gebracht“ Dass man aus seinen Liedern lernen kann, hat Maxi Arland am eigenen Leib erfahren. „Bisher war ich kein sehr optimistischer Mensch, aber als ich „Glücklich ist, wer vergisst“ zum ersten Mal gesungen habe, ist mir eines klar geworden: Man muss sich im Leben auf das Wesentliche konzentrieren und kleine Niederlagen einfach vergessen. Nur so kann man wirklich glücklich werden.“ Der Musiker hat sich geschworen, sich nie wieder über Nichtigkeiten zu ärgern. Dazu hat er auch überhaupt keinen Grund. „Das Schicksal hat mir bisher immer nur Gutes gebracht“, stellt er dankbar fest. Das kann man wohl sagen, denn beruflich hat der Twen derzeit absoluten Rückenwind und macht sich mit dem „Musikanten-Dampfer“ der ARD auf zu neuen Ufern: Am 3. Juli 2004 moderierte er zum ersten Mal seine eigene, bundesweit ausgestrahlte TV- Sendung. „Damit ist für mich ein ganz großer Wunsch in Erfüllung gegangen“, schwärmt der Allrounder, der schon seit einigen Jahren als Redakteur und Moderator beim volkstümlichen Rundfunksender „Radio Melodie“ arbeitet. Beliebtester Nachwuchsmoderator 2003 Das Moderieren hat Maxi Arland von der Pike auf gelernt. „Als zweites berufliches Standbein“, wie er sagt, „denn nach nunmehr elf Jahren im harten Showgeschäft habe ich viele Kommen und Gehen sehen.“ Als er das Angebot bekam, bei „Radio Melodie“ eine journalistische Ausbildung zu machen, ließ sich der damals Achtzehnjährige diese Chance nicht entgehen. Zwei Jahre vor dem Abitur kehrte er dem Gymnasium den Rücken und absolvierte das begehrte Volontariat. „Ich habe diese Entscheidung nie bereut“, sagt Maxi Arland. „Viele meiner Freunde finden in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten trotz Abitur keinen Job. Wer weiß, wo ich jetzt wäre, wenn ich noch zwei Jahre die Schulbank gedrückt hätte.“ Der Erfolg gibt ihm recht. Als beliebtester Nachwuchsmoderator wurde er 2003 mit dem „Herbert-Roth-Preis“ ausgezeichnet. „Das war eine sehr große Ehre für mich, und hat mich darin bestätigt, alles richtig gemacht zu haben“, sagt Maxi Arland. |
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