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Eisbrenner |
Lyriker, Sänger, Songarchitekt - ein Wanderer zwischen den Welten. Fordernd, doch feinfühlig kommt der Künstler Eisbrenner daher, ohne sich in Floskeln oder leeren Phrasen zu verfangen. Augenblicklich schenkt man ihm Vertrauen, lässt sich auf ihn ein und sich fallen - wohl spürend, aufgefangen zu werden. Durch keinen Geringeren als Sting wurde sein Feuer - der brennende Wunsch, Musik zu leben - entfacht und auch wenn ihn die Presse mancherorts, wohl wegen zweier Nachdichtungen und den ähnlichen Stimmklang als "die deutsche Stimme von Sting" tituliert, hat der Lyriker und Sänger weit mehr zu bieten als das. Seit Jahren weltmusikalisch unterwegs und präsent auf den großen und kleinen Bühnen, experimentiert er... entwirft, gestaltet neu... wird einzigartig. So schafft er sich den nötigen Freiraum, seine Lebensgedanken vom Werden, Wachsen und Vergehen in Songs zu formulieren. Mit viel Wärme und bewundernswerter Klarheit erzählt er Geschichten und wird dabei zum One-Man-Theatre, denn immer lebt er den Augenblick - nie ist ein Abend wie der andere. Eisbrenner-Konzerte versprechen immer auch das Erlebnis außergewöhnlicher Instrumentalisten. Manchmal entsteht ein Bandprojekt - mal genügt dem Sänger ein Mann am Akkordeon. All das getragen von dem Klang einer einzigartigen Stimme, welche unter die Haut geht - nachwirkt, auch dann noch, wenn die letzte Kerze des Abends längst erloschen ist. Eisbrenner entertaint mit Nonchalance und Tiefgang, mit Temperament und Fingerspitzengefühl. Seine Alben, Konzerte und vielfältigen Projekte, leben von der Vision und seiner Fähigkeit zu teilen, zu verführen und zu heilen. Eisbrenner ist in Bewegung - und gern reist man mit ihm. Wer den Barden einmal live erlebt, ist fortan infiziert vom "Eisbrenner-Virus". DAS PROGRAMM: FREMDE STRäNDE Tino Eisbrenner mit Akkordeonisten Heiner Frauendorf Man vergleicht ihn mit Bobby McFerrin und Al Jarreau eben so gern wie mit Wecker, Wader, Mey oder man tituliert ihn in der Presse als den "deutschen Sting" - wäre er kein Ostgeborener, hieße er längst überall EISBRENNER. Heinz Rudolf Kunze sagte einmal über ihn: "Eisbrenner gibt man keine Schublade - er ist der Schrank." Und das trifft wohl den Nagel auf den Kopf. Wer den Sänger, Schauspieler und Lyriker Tino Eisbrenner kennt, erwartet stets das Unerwartete. Vor dreißig Jahren begann er mit "Ich beobachte Dich" Popgeschichte zu schreiben und vermag es auch heute, seine Songs in der gesamtdeutschen Medienlandschaft zu platzieren. Doch immer zieht es ihn zu neuen Ufern. Mit "Fremde Strände" zaubert sich Tino Eisbrenner in jene musikalischen Welten, in denen er seit seiner Arbeit in Der wilde Garten immer wieder deutliche Spuren hinterlässt. Geniale Melodien - Texte, die Herz und Verstand aufwühlen - temperamentvolle Lieder und ein Sänger, dessen Kraft noch bis in die leisesten Töne an Unendlichkeit gewinnt. Seine Stimme dient seiner weltmusikalischen Neugier. Gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Heiner Frauendorf am Bajan (Akkordeon) durchwandert er eigenes Songmaterial oder macht Lieder von Aznavour, Sting oder Tom Waits mit deutschen Nachdichtungen zu den seinen. Heiner Frauendorf gilt als große Entdeckung an seinem Instrument. Sein fundamentales Spiel und Eisbrenners nonchalantes Entertainment entfalten jene Magie, die ein Publikum in den Bann schlägt und den Abend zum elektrischen weltmusikalischen Erlebnis werden lässt. DAS PROGRAMM: STRASSEN VON AMERIKA Rockpoet Tino Eisbrenner mit seinen Songs unplugged Australiens Aborigines finden sich noch heute anhand von Liedern und deren Texten an den verschiedensten Orten zurecht. Ihre Gesänge - die sogenannten songlines - dienen seit Generationen als Wegbeschreibungen durch weites Land. Auch das Vagabundenherz des deutschen Songpoeten EISBRENNER schlägt nicht nur für das eigene Land: Er navigiert das Publikum mit seinen "songlines" durch die Weiten einer in Bulgarien erlebten Kindheit, bis nach Sibirien, das er sich als ostdeutscher Jungstar mit seiner Band Jessica erspielte, auf den für ihn bis 1989 unerreichbaren amerikanischen Kontinent und durch die Welt der Indianer. Ein Weltenbummler par excellence! Heute blickt der Sänger und Schauspieler auf fast dreißig Jahre Bühnenarbeit zurück und mit ihm sein "alter Ego" André Drechsler, Gitarrist und Komponist mancher Eisbrenner-Songs. Seit 1981 schreibt das Autorenteam gemeinsam Lieder. Ca. 250.000 Tonträger haben sie verkauft, ihre Freundschaft hat unzählige Konzerte überall auf der Welt nicht nur überlebt, sondern geformt und gefestigt. Auch wenn EISBRENNER immer wieder in anderen Musikerbesetzungen auf Tour geht (aktuell z.B. Hausboot) oder Alben produziert, eine Biographie und einen Gedichtband veröffentlicht hat, suchen die beiden Freunde stets nach Gelegenheiten, ganz auf sich selbst reduziert, nach dem Kern ihrer Musikerfreundschaft zu forschen, um dann gemeinsam nächste Schritte und neue Wege zu gehen. Solche Zusammenkünfte offenbaren die große Teamkraft und das musikantische Potential der beiden Songschreiber. Drechslers fundamentales Gitarrenspiel gepaart mit Eisbrenners Gesang und Sicht auf die Welt, mit der er dem Publikum weite Räume eröffnet und bis in Zeiten weit vor unserer Zeit navigiert, ergeben einen außergewöhnlichen Konzertabend, der lange nachklingt. Dabei schöpfen Eisbrenner & Drechsler aus einem elf Alben starken Fundus von "Ich beobachte Dich" (Jessica 1984) bis "Wär nicht schwer" (Hausboot 2009). |
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