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Carsten Pape
 
Viele kennen seine Lieder, aber nur wenige sein Gesicht. Meistens sieht man von Carsten Pape nur den Hut, wenn er im Stadion und in den großen Hallen des Nordens auf der Bühne steht, denn der Mann ist bekennender Hutfetischist.

Dabei hat er musikalisch schon einiges auf dem Kerbholz:
Angefangen beim NDW-Hit "Ich liebe Dich", von dem seine erste Band "Clowns und Helden" in den Achtzigern mal eben anderthalb Millionen Singles über die Ladentische schob, üer die ebenfalls erfolgreiche Formation "Roh", die er mit Lukas Hilbert und Schlagzeuger Meik Dobbratz in der Mitte der Neunziger gründete, bis hin zu seinem Gastspiel bei den "Barmbek Dream Boys", den treuen Begleitern Lotto King Karls.

Zwischendurch warf er zwei Soloalben (eins unter dem Namen Vopa) in die Menge und bewährte sich als Songschreiber für Maffay, Nena und Blümchen, der er mit "Heut ist mein Tag" einen Song auf den Leib schrieb. Das muss man sich merken, denn der Song spielt jetzt nochmal eine besondere Rolle. Denn Carsten Pape hat sich selbst einen Doppelpass zugespielt, mit seinem ersten Roman "Kreativ-Pause" und dem Album " Von Delphinen, Untiefen und anderen Möglichkeiten". Und das kommt, wie alles, was Pape macht, tief aus seinem Herzen.

Pape's Brüder
2007 Jahren rief Carsten Pape seinen "Roh"-Kollegen Meik Dobbratz an, weil es ihn in den Fingern juckte, seine Songs mit Begleitung auf die Bühne zu bringen. Meik brachte gleich seinen Bruder Reiner mit und hängte ihm einen Bass um. Fertig waren PAPES BRÜDER, die "tollste Bad, die ich je hatte", freute Pape sich.

Nun haben die Brüder ein Sixpack zusammengestellt, das einmal quer durch die Gefühle gleitet und dabei so ganz gegen die Konventionen des Musikbusiness verstößt. "Ich liebe lange Songs", so Pape, dessen aktuelle Lieder sich zwischen fünf und sieben Minuten Länge bewegen.

"Natürlich freue ich mich, wenn ich im Radio gespielt werde, aber ich schreibe meine Songs nicht fürs Airplay oder MTV, sondern für das Live-Konzert. Ich wollte ausserdem ein Album mit nur sechs Stücken machen, weil es im Handel günstiger ist und die Leute es sich leisten können." Und PAPES BRÜDER sagen in den 35 Minuten des Albums mehr als andere in einer ganzen Stunde.

"Von Delphinen, Untiefen und anderen Möglichkeiten" ist so eine Art musikalisches Tagebuch. Es erzält von Situationen, in denen man sich plötzlich findet, und die einen lange beschäftigen. Etwa, wenn man damit kämpft, den schönen Versuchungen nicht zu erliegen, wie in "Komm her", oder wenn man an Menschen denkt, die einen verlassen haben, wie in "Für immer in meinem Kopf".

Allem zugrunde liegt der Masterplan, das einfache Prinzip, nach dem das Dasein funktioniert. "Der Song hat nur zwei Akkorde", erklärt Pape. "Aber mehr braucht er nicht, denn es ist der Masterplan. Der Masterplan ist in uns allen, und er braucht einen C-Teil und keinen Refrain, denn es ist ja der Masterplan."

PAPES BRÜDER liefern die Hymne für die Hamburg Freezers:
Im Juli 2008 machte der Geschäftsführer von More-Events, Jens Pelikan, Pape mit dem Geschäftsführer der Freezers, Boris Capla, bekannt. Herr Capla fragte Pape, ob er sich vorstellen könne, mit einem Song das Show-Programm der Freezers zu erweitern. Wohl kaum ein Künstler hätte hier "nein" gesagt. Es dauerte nicht lange, da konnte er Reiner und Meik im Übungsraum den Song "Vorhang auf für die Retter des Sonnenuntergangs" vorspielen.

Am 17. September 2010 erschien das neue Album "BRD POP"
Ein Album mit frischen neuen Songs und bekannten, neu aufgelegten Klassikern wie "Heut ist mein Tag" oder "Ich Liebe Dich 2010".

Lesungen
Der Alltag wird immer unübersichtlicher, die Anforderungen an Charakterfestigkeit und geistige Wendigkeit steigen und er Mensch verliert nach und nach die Übersicht.

Zum Glück gibt es Events, die wieder für die richtige Perspektive sorgen:
Wenn Carsten Pape und Armin Sengbusch die Bühne entern, werden sie euch die Worte um die Ohren hauen, bis die Frisur wackelt. Skuril, seltsam oder gar lustig?
Lasst euch von den Texten und den etwaigen musikalischen Einlagen überraschen - aber seid gewarnt:
Der Veranstalter oder gar die Künstler übernehmen keinerlei Verantwortung für Hirnwindungsverrenkungen oder möglichen Lachmuskelkater.
Der Besuch der Lesung geschieht auf eigene Gefahr!

 
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