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Seit über 20 Jahren ist Hans Werner Olm in Sachen Entertainment unterwegs. Sein Humor ist rabenschwarz.
Er ist das fleischgewordene Elend der Männlichkeit. Seine wasserblauen Augen fixieren die Alltäglichkeiten und den Menschen, wie er in unzumutbarer
Penetranz und Peinlichkeit vor sich hin dilettiert.
Wer vorne sitzt, ist dran. Olm präsentiert sich als Meister der offen ausgesprochenen Gemeinheiten. Für manche sind Olms ironische Seitenhiebe
zu scharf und für einige ist sein Sprachwitz zu intelligent und hintergründig.
Ein Chauvi sei er, der das Hirn in der Unterhose habe, sagen die einen – als einen der klügsten Beobachter im Heer der „Comedians“ beschreiben ihn
die anderen. Olm stößt sein dickes Entertainment- Thermometer in die schweißnasse Achsel der Gesellschaft und entrastet mit
unbestechlichem Prankengriff den Puls der Zeit, um zu diagnostizieren, was er schon immer gewusst hat. Am Ende seiner Rundumprügel hinterlässt
der Meisterzyniker ein rundum befriedigtes Publikum, das bekommen hat, was es verdient.
Biografisches
Bereits 1975 zog Olm nach Berlin, trat in Berliner Clubs auf und gründete 1976 zusammen mit Jürgen von der Lippe u.a. die Gebrüder Blattschuss.
Danach war er als freier Standup- Comedian tätig und machte mit diversen Fernsehauftritten unter anderen mit Mike Krüger und Gabi Decker auf sich
aufmerksam. Im April 2002 startete Olm eine eigene wöchentliche TVPersonalityshow „OLM!“ bei RTL. Seine Darstellung außergewöhnlicher
Charaktere wie „Paul Schrader“ und „Luise Koschinsky“ brachte ihm große Popularität ein und wurde 2004 mit dem Deutschen Comedypreis
ausgezeichnet. Trotzdem wurde die Sendung von RTL abgesetzt. Ab dem 15. Januar 2006 lief auf Pro 7 „OLM unterwegs“ über einige Wochen. Dort spielte
er verschiedene Figuren, z.B. den Unternehmer „Gunther Terbrüggen“ oder den Bademeister „Bernd“.
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