Gerard
Depardieu
"Gérard Xavier Marcel Depardieu"
(* 27. Dezember 1948 in Châteauroux, Département
Indre, Frankreich) ist ein französischer Schauspieler
und Unternehmer. Seit den 1970er Jahren zählt
er zu den führenden französischen Charakterdarstellern,
ist aber auch in populären Komödien wie
den Asterix-Filmen sehr erfolgreich, in denen er
in der Rolle des Obelix auftrat. Er war von 1970
bis 1996 verheiratet mit der Schauspielerin Elisabeth
Depardieu, die nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen
Guignot angenommen hat.
Das Paar hat zwei Kinder, Guillaume und Julie, die
ebenfalls Schauspieler sind. Depardieu hat außerdem
zusammen mit Karine Silla eine 1992 geborene Tochter
namens Roxane.

Leben
und Werk
Er wurde als drittes von sechs Kindern eines Blechbearbeiters
geboren. Nach schulischen Problemen aufgrund von
Sprachstörungen galt er als labil und aufsässig.
Im Alter von dreizehn Jahren begann er eine Druckerlehre,
brach diese jedoch bald ab. In seiner Freizeit widmete
er sich in einer US-Kaserne dem Boxsport. 1964 wurde
er von einem Freund, dem Schauspielschüler
Michel Pilorgé, überredet, mit ihm nach
Paris zu ziehen. Nach einer Molière-Aufführung
beschloss Depardieu Schauspieler zu werden. Am Théâtre
National Populaire erhielt er kostenlosen Unterricht,
ab 1966 absolvierte er die École d'art dramatique
von Jean-Laurent Cochet am Theâtre Edouard
VI. Eine seiner damaligen Mitschülerinnen war
Claude Jade, später unterrichtete Cochet auch
Depardieus künftige Verlobte Carole Bouquet.
Bald folgten Engagements am Theater sowie kleine
Auftritte in Film und Fernsehen.
