Rock Pop National
Orange Blue
Indra Afia
Juli
Rolf Stahlhofen
Purple Schulz
Fury in the Slaughterhouse
Texas Lightning
DJ Bobo
Kelly Family
Jazzkantine
Jeanette
Mark Medlock
Torfrock
Markus
Spider Murphy Gang
Nena
Extrabreit
Lotto King Karl
Zur Übersicht











 

 


























--> Sie sind hier: Künstler/Rock Pop National/Nena

Nena






Nena

Nena betritt den Raum – und er beginnt zu leuchten. Sie erscheint auf der Bühne – und ihr Zauber erfüllt jedes Herz. Sie singt – und jeder lauscht gebannt ihrer Stimme. „Ich tanze mich in die totale Gelassenheit. Nur ab und zu öffne ich meine Augen und werfe einen kurzen Blick in den riesigen Spiegel neben der Tanzfläche...“ beginnt ihre Autobiographie „Willst du mit mir gehn“.

Jeder spürt, hier ist eine Frau, die mit schlafwandlerischer Sicherheit durchs Leben geht und genau weiß, was sie will.
Den Eltern war lange nicht klar, wer da am 24. März 1960 in ihr Haus kam.

Als sie 17 ist, passiert etwas, das in einer gutbürgerlichen Lehrerfamilie in Hagen in Westfalen nicht vorgesehen ist: Nena, die eigentlich Gabriele Susanne heißt, verlässt vor dem Abitur die Schule.

„Wohin willst du gehen?“, fragten meine Eltern.
„Keine Ahnung,“ sagte ich, „auf jeden Fall nicht mehr in die Schule.“

Nena macht eine Goldschmiedlehre und begibt sich danach mit ihrer Gitarre auf die Abenteuerreise ihres Lebens. Während der Schulzeit hat sie bereits ihre erste Rockband gegründet. Nach zwei Jahren kommt ihre erste Schallplatte heraus. Die Welt spitzt zwar noch nicht die Ohren, aber drei Leute, die ihr Ohr am Puls der Zeit haben, hören unter den vielen neuen Stimmen Nenas ganz eigenen Sound: Der Berliner Fotograf Jim Rakete und zwei Musiker der Rockband SPLIFF.


Berlin, die Metropole im permanenten Ausnahmezustand ist nicht nur die Stadt neuer Lebensformen, sondern auch das Zentrum einer Kreativität von unbekannter Qualität. Die Neue Deutsche Welle rollt über die Stadt und lockt junge Künstler aus allen Teilen Deutschlands an. Jim Rakete und SPLIFF wollen Nenas nächste Platte produzieren.

Nena folgt ihrer inneren Stimme und zieht 1981 nach Berlin. „Ich glaube nicht, dass es zufällige Begegnungen gibt. Es kommen genau die Menschen in mein Leben, zu denen ich mich hingezogen fühle, die ich anziehe oder die sich durch mich angezogen fühlen. Überall sind die Schnittpunkte, egal in welche Richtung ich mich bewege. Wir treffen uns sowieso und auf allen Ebenen.“ 1982 erscheint die Platte mit dem Titel „Nena“ und am 17. August kommt es zum legendären Auftritt mit ihrer Band im ARD-„Musikladen“. Nena ist sich sicher: „Singen macht glücklich, befreit, ist heilsam. Wer singt, der schwingt.“

 

Wo nimmt Nena die Energie für ihr künstlerisches Schaffen her?
„Wir Menschen gehen wieder aufeinander zu und sind füreinander da. Wir stärken uns gegenseitig. Wir verweilen nicht mehr in der Angst. Wir öffnen uns für Dinge, von denen wir vielleicht noch nie gehört haben. Wir übernehmen jetzt die Verantwortung für uns selbst. Leben macht Spaß.