Lords


„The
Lords“ ist eine der langlebigsten und erfolgreichsten
deutschen Rockbands, Heimat Düsseldorf/Ruhrgebiet,
früher Berlin. Keine andere Rockmusikgruppe
ist seit über 40 Jahren im deutschen Sprachraum
aktiv und auch weltweit werden sie an Langlebigkeit
nur noch von den „The Ventures“ übertroffen.
1959 begannen sie als Skiffle-Band in Berlin mit
zum Teil selbstgebauten Instrumenten. 1964 waren
sie die Beatformation Nummer 1 in Deutschland. In
den Jahren 1965 bis 1969 hatten sie nicht weniger
als 11 Titel in der deutschen Hitparade. Ihre erste
Hit-Single war Shakin'all over, ihre bekanntesten
Songs sind nach wie vor Poor Boy und Gloryland.
1964 musste der bisherige Bassist Knud Kuntze ("Lord
Knud") wegen eines Unfalls mit dem Tourneebus
(bei dem er ein Bein verlor) ausscheiden. Er begann
danach eine langjährige Karriere als Radio-Diskjockey
beim RIAS. Legendär die Sendungen "Schlager
der Woche", "Evergreens á Go-Go",
"Top-Hits - Die ARD-Hitparade" sowie die
"Anti-Hitparade" zusammen mit Dieter Hallervorden.
Die Lords waren im Jahr 1965 Ulli Günther (Gesang),
Bernd Zamulo (Bass), Leo Lietz (Gitarre), Rainer
Petry (Gitarre) und Max Donath (Schlagzeug). Es
gab Tourneen mit den Kinks und The Who. Dennoch
lösten sich die Lords 1971 auf.
Ab 1976 spielten sie in unterschiedlicher Besetzung
wieder zusammen. 1980 wurde Rainer Petry durch Jupp
Bauer und Max Donath durch Werner Faus ersetzt,
der seinerseits 1998 von Charly Terstappen abgelöst
wurde. Durch den Tod von Lord Ulli 1999 in Potsdam
wurde die Tournee zum 40jährigen Bandjubiläum
jäh abgebrochen, doch seit 2000 spielen die
Lords zu viert wieder zusammen, und sie brachten
2002 eine neue CD heraus.