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Vengaboys
 
Wenn es um Melodien und Songs geht, die sich weigern, aus dem Hörkanal zu verschwinden, dann sind die Vengaboys ganz vorne mit dabei. Kann man dem lyrischen Output bei Liedgut wie "Boom, Boom, Boom!!" oder "Shalalalala" nicht unbedingt viel abgewinnen, so muss man den Machern doch attestieren, dass sie sehr erfolgreich die Trommelfelle zwischen Skandinavien und dem Mittelmeer penetrieren. Aber wieso soll man auch eine Message suchen, wenn es doch der einzige Anspruch der Vengaboys ist, eine ordentliche Party vom Zaun zu brechen.

Die Band wurde im Original von den beiden DJs „Danski“ und „Delmundo“ besetzt. Im Herbst 1996 kamen Kim und Denise dazu.

Der Erfolg der Gruppe beschränkte sich auf Europa, vor allem auf die Niederlande, Deutschland, Schweiz, Großbritannien und Spanien, doch landeten sie dort einige, Nummer-1-Hits.

Alle Auftritte erfolgten ohne Band und mit Vollplayback. Mitte 2001, nach zehn Top-10-Hits, zogen sich die Vengaboys wieder in die Club-Szene zurück.
Nach einem Live-Auftritt, bei dem sie ungefähr 10.000 Dollar ins Publikum schmeißen, werden sie verhaftet und in ein ungemütliches Gefängnis gesteckt. Sofort nachdem sie wieder auf freien Fuß gesetzt sind, splittet sich die "Band" auf.
Das Resultat des Einsiedlertums heißt "Up And Down" und schießt im März 1997 an die Spitze fast aller europäischen Länder. "Boom, Boom Boom!!" und "We're Going To Ibiza" folgen Gewehr bei Fuß und bringen den Vengaboys Gold und Platin ein.
Im Falle der Vengaboys markiert der 9. Februar 2004 das Ende des Projektes.

2006 traten drei der bisherigen und ein neues Mitglied wieder in verschiedenen Ländern auf.

 
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